Foto: Marianne Menke

Figurentheater & Schauspiel

ANTON TSCHECHOW: EINAKTER

Monica-Bleibtreu-Publikumspreis 2015, Privattheatertage Hamburg

Übersetzt von Peter Urban

Schwanengesang
Zwei nicht gerade sehr erfolgreiche alte Theaterhasen finden sich unversehens in ihrem ganz persönliches Endspiel wieder.

Der Bär
Ein ahnungsloser Macho will Schulden eintreiben und gerät dabei in den bis heute – und bis irgendwann – andauernden Endkampf der Geschlechter.

Tragödie wider Willen
Ein Angestellter, tagsüber geplagt von der eintönigen Arbeit im Büro, am Abend leidgeprüft durch die Pflichten als Ehemann und Familienvater sowie die Ansprüche von Freunden und Bekannten, sucht verzweifelt entschlossen und dennoch vergeblich nach dem erlösenden Ende seines Lebens.

„Am meisten mag ich an Tschechow, wie er mit dem Doppelbegriff der Komödie umgeht. Sie steht bei ihm für das Doppelgesicht des Lebens selbst, das stets, in der gleichen Sache und dem gleichen Ereignis, Komik und Jammer gleichzeitig bereithält.“
Urs Widmer 

Foto: Marianne Menke

Tanz- & Figurentheater

AUSENCIA/ ABWESENHEIT

Uraufführung

„Der Raum ist das Zimmer, wo der Andere fehlt. Allein zurückgelassen, nimmt der Körper Bezug zur Begrenztheit des Raumes – der Wunsch der Freiheit, des Ausbruchs. Die Vergangenheit wird zur Gegenwart, der Abwesende anwesend.“
Tomas Bünger über Ausencia/Abwesenheit

Während der Militärdiktatur in Argentinien von 1976 bis 1983 verschwanden fast 30.000 Menschen spurlos. „Ausencia/Abwesenheit“ ist eine spartenübergreifende theatralische Annäherung an den plötzlichen Verlust nahestehender Menschen in Zeiten des Terrors.

Foto: Marianne Menke

Figurentheater

DAS GLÜCK IST JA SCHLIESSLICH KEINE DAUERWURST

Puppenkabarett nach einer Idee von Horst Gottfried Wagner

Wir jagen es alle, doch niemand weiß, wo und wie - das Glück.
Schon seit Jahren versucht eine internationale Elite von Psychologen und Glücksforschern Licht ins Dunkel zu bringen. Um diesen Trend nicht zu verpassen, springen wir nun auf den fahrenden Zug ins Glück.
Im internationalen Ranking der glücklichsten Länder dümpelt Deutschland auf dem 20. Platz. Das muss sich ändern!
Es ist uns gelungen, zwei Forscher zu finden, die sich in ein fast freiwilliges Konklave begeben, um zu ergründen, ob Glück machbar ist. Der eine ist davon überzeugt, der andere – nun ja – überhaupt nicht.
Ein Puppenkabarett mit Texten von Kleist bis Kästner, viel Musik und einer antiken Griechin gratis. Wer nicht kommt, ist selber schuld. Wir machen Sie glücklich!

Foto: Klaus Zinnecker

Gastspiel Regina Wagner und Daniel Wagner, Berlin (Theater Zitadelle)

DIE BERLINER STADTMUSIKANTEN

Figurentheater - Eine Puppenspielkomödie mit Charme und Musik


Do 02.11.2017 | 20:00 Uhr


Wer kennt sie nicht: Kuh, Wolf, Katz und Spatz, die etwas Besseres finden wollen als den Tod. Er wartet auf sie im Altersheim, unter dem strengen Regime des schlechtgelaunten Pflegepersonals. Doch die Vier wollen noch einmal richtig auf die Pauke hauen und so ziehen sie los nach Berlin, um Stadtmusikanten zu werden.
Diese verblüffende Interpretation des bekannten Märchens verspricht einen kurzweiligen Abend mit skurrilen Tieren.

Foto: Claudia Grabowski

Figurentheater

DIE PHYSIKER

Von Friedrich Dürrenmatt

Einstein, Newton und ihr unbekannter Kollege Möbius sitzen gemeinsam in einer Irrenanstalt ein. Alle drei morden sie nacheinander ihre Krankenschwestern.
Was steckt hinter diesen Verbrechen? Wer sind diese drei Männer wirklich? Inspektor Voß ermittelt -mit ihm und gegen ihn ist die Chefärztin Fräulein v. Zahnd, die ihre ganz eigenen Interessen verfolgt. Denn Möbius hat die Weltformel gefunden, und fiele diese in die falschen Hände, bedeutete das das Ende der Menschheit. Welche Rolle spielt der Geheimdienst in dieser Sache und wer sind seine Auftraggeber?

Foto: Wiebke Volksdorf

Gastspiel Karl Huck, Vitte/Hiddensee

FAUST

Figurentheater - Marionettenspiel nach Johann Wolfgang von Goethe
Sa 04.11. | 20:00 Uhr

Der Kasper muss mehrere Rollen übernehmen, unter anderem den Famulus Wagner, der seinen Herrn und Meister übertreffen und einen künstlichen Menschen schaffen will. Diese Szene aus Faust. Zweiter Teil stellt die Frage nach dem Teufelspakt der Moderne und nach unserem Glauben an die Erlösung durch Wissenschaft und Technologie

Foto: Marianne Menke

Figurentheater und Schauspiel

GIFT - DER FALL GESCHE GOTTFRIED

Ein historisches Drama

Bremen 1831. Mit dem Auftrag, eine Reisebeschreibung über die Hansestadt zu verfassen, trifft eine junge Schriftstellerin an der Weser ein. Doch ihr schlägt eine Atmosphäre des Misstrauens entgegen, denn die Stadt kennt dieser Tage nur ein Thema: die unmittelbar bevorstehende Hinrichtung der mehrfachen Giftmörderin Gesche Gottfried. Ungewollt verbindet sich das Schicksal der jungen Frau mit dem der Gesche Gottfried. Ausgehend von dem historischen Drama haben der Bremer Autor Peer Meter und die Berliner Illustratorin Barbara Yelin in ihrem Buch „Gift“ eine Geschichte voller Spannung und Intensität entwickelt. Die Schauspielerin Claudia Spörri, die Regisseurin Henrike Vahrmeyer und die Bühnen- und Kostümbildnerin Katja Fritzsche haben sich von den Zeichnungen und der Geschichte inspirieren lassen und haben „Gift“ erstmalig in einer Bearbeitung für unser Figurentheater auf die Bühne gebracht.